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Pressemitteilung vom 16. Februar 2026

Rund eine Million Pkw-Halter will die geplante „E-Auto-Prämie“ nutzen – die Förderung droht dennoch wichtige Ziele zu verfehlen

Repräsentativstudie bei PKW-Haltern in Deutschland zur Akzeptanz und Wirkung der E-Auto-Förderung


Der von der deutschen Bundesregierung geplante neue Fördertopf für Elektrofahrzeuge und Plug-in-Hybride könnte schnell ausgeschöpft sein. Das zeigt eine aktuelle, repräsentative Studie des Nürnberger Marktforschungsinstituts puls unter 1.000 Pkw-Haltern in Deutschland.

Konkret geben nach einer Erläuterung der geplanten Förderrichtlinie 3,1% der befragten Pkw-Halter an, die neue Prämie „definitiv in Anspruch nehmen“ zu wollen. Weitere 20,6% wollen dies noch überlegen. Demgegenüber stehen 12,7%, die kein generelles Interesse an einer Förderung haben, 39,6%, für die kein Elektrofahrzeug bzw. Plug-In Hybrid in Frage kommt, sowie 17,7%, die nach eigener Aussage Fördervoraussetzungen nicht erfüllen.

Rechnet man die 3,1% der „sicheren Interessenten“ auf die Gesamtzahl der privaten Pkw-Halter in Deutschland hoch und berücksichtigt die durchschnittliche Anzahl an Fahrzeugen pro Halter, ergibt sich eine Größenordnung von rund einer Million Fahrzeuge, für die die Prämie aktuell konkret in Betracht gezogen wird. Zum Vergleich: Die 3 Mrd. € Gesamtvolumen aus dem Fördertopf sollen für etwa 800.000 Fahrzeuge ausreichen.

„Schon allein die Gruppe der konkreten Interessenten übersteigt rechnerisch die geplante Förderkulisse. Zieht man zusätzlich die gut 20% der Überlegenden in Betracht, deutet vieles darauf hin, dass der Fördertopf schnell ausgeschöpft sein könnte“, so Stefan Reiser, Managing Director bei puls Marktforschung.

„Zudem zeigt die Studie deutlich, dass insbesondere Halterinnen und Halter junger Elektro- und Hybridfahrzeuge offen für eine Inanspruchnahme der Prämie sind“, so Reiser weiter. Wenn ein Upgrade auf ein neues Elektrofahrzeug deutlich attraktiver wirkt als ein Umstieg vom Verbrenner, werde ein wesentliches Ziel der Förderung verpasst. Darüber hinaus dürfte das Problem sinkender Restwerte von gebrauchten Elektrofahrzeugen weiter verschärfen, sofern die Förderrichtlinie nicht angepasst wird.

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